sf² VI.
Winter 2018
Bleiben Sie dran!

Rekon Sanierungsmaßnahmen Bau amoxil kaufen pflanzliche Ernährung Tee viagra generika Naturheilmittel-Fieber

Filmblock sf² 2012


Der erste Film war eine populärwissenschaftliche Spieldokumentation des Discovery Channel, der zweite Film stellte ein Beispiel für einen typischen Magazinbeitrag des ORF dar und der dritte Film war eine visuell aufwendige Wissenschaftsdokumentation, wie sie von arte produziert und ausgestrahlt wird. Drei Filme, die sich alle im weiteren Sinne mit Tieren und Natur beschäftigten und somit gut zum Veranstaltungsort, dem Wiener Naturhistorischen Museum passten.

14 Uhr
Dinosaur Revolution – Das Wasserloch
Länge: 42 Minuten
Regie: David Krentz und Ricardo F. Delgado
Produktion: Discovery Channel / Sky
Begeben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit und besuchen wir ein altes Wasserloch, das einst von Räubern und Beutetieren frequentiert wurde. Die Episode aus der Reihe „Dinosaur Revolution“ führt uns nach Lourinha, einer Kleinstadt in Portugal, in deren Umgebung es die höchste Fossilien-Konzentration Europas gibt. Wir besuchen das Wasserloch im Zeitalter des Oberjura, als zahlreiche Sauropoden während ihrer Reiserouten dort Rast nahmen. Wir sehen den Überlebenskampf eines jungen Allosaurus, der es mit einem riesigen Dinheirosaurus und einem nicht weniger gefährlichen Torvosaurus aufnimmt. Zahlreiche Nebenfiguren bevölkern das Wasserloch: Ornitholestes, der “Vogelräuber” und Rhamphorhynchus, das fliegende Reptil. Nicht zu vergessen sind Miragaia, der Cousin des berühmten Stegosaurus und Lusotitan, ein 25 Meter langer Sauropod.  Die Episode zeigt, dass Dinosaurier, anders als vermutet, in komplexen sozialen Systemen zusammenlebten, und dass das Wasserloch ein Zentrum für viele Tiere war, die hier miteinander lebten und starben. Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch mit Peter Wunner, dem Director von Marketing & Communication bei Discovery Communications, Deutschland.

 

 


15 Uhr
Neues von der Farm der Tiere
Länge: 37 Minuten
Regie: Kurt Langbein und Florian Kröppel
Produktion: Langbein & Partner Filmproduktion
Schimpansen erweisen sich beim Gebrauch von einfachen Werkzeugen Kleinkindern zumindest ebenbürtig, Krähen basteln in wenigen Sekunden Werkzeuge, die sie zuvor noch nie gesehen haben, Hunde können hunderte Begriffe Gegenständen zuordnen und der Gesang der Buckelwale weist zahlreiche Ähnlichkeiten mit der menschlichen Sprache auf.
Kurt Langbein und Florian Kröppel haben für „Kreuz & Quer“ zusammengetragen, was die moderne Forschung in den letzten Jahren über die Intelligenz der Tiere herausgefunden hat.
In „Neues von der Farm der Tiere“ zeigen sie, welch enorme kognitive, kreative und kommunikative Leistungen Tiere erbringen können. „Die Grenze zwischen Mensch und Tier wird laufend verschoben“, beschreibt Christophe Boesch vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie die Entwicklung in der Erforschung der tierischen Fähigkeiten, „und wir wissen nicht, wie weit das noch gehen wird”.
Schon jetzt ist der Einfluss der Forschung auf das Bild von Mensch und Tier enorm. Manche scheinbar unumstößliche Regel der Evolution muss neu geschrieben werden: Boesch etwa hat nachgewiesen, dass männliche Affen weibliche Waisen adoptieren – ganz ohne Nutzen für die Verbreitung ihrer Gene, aus Mitgefühl.
Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch mit dem Regisseur und Produzenten Kurt Langbein.

16 Uhr
Dschungel unter Wasser - Das geheimnisvolle Leben im Baggersee
Länge: 43 Minuten
Regie: Serge Dumont, Frank Nischk, Sarah Zierul und Thomas Weidenbach
Produktion: SEPPIA und der LÄNGENGRAD Filmproduktion in Koproduktion mit Arte-France
Es ist eine Entdeckungsreise in ein Naturparadies, das kaum jemand kennt - obwohl es direkt vor unserer Haustür liegt: Der Film entführt den Zuschauer in eine ehemalige Kiesgrube. Wo über Jahrzehnte Bagger Kies und Sand förderten, ist nach Beendigung der Arbeiten eine zauberhafte Unterwasserlandschaft entstanden, deren Schönheit an tropische Riffe erinnert.
Mitten in Europa, vor den Toren einer Großstadt, haben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat gefunden. Hechte gehen hier auf die Jagd, seltene Vögel ziehen ihren Nachwuchs auf. Und auch vom Aussterben bedrohte Tiere wie der Flussaal finden in dem Baggersee eine neue Zuflucht. Sogar Süßwassergarnelen und Quallen, die ursprünglich aus Asien stammen, sind hier zu finden.
Ehemalige Kiesgruben gibt es zu Tausenden an den Ufern der großen Flüsse. Die meisten werden durch Müll und Abwässer verschmutzt, von Angelvereinen in Beschlag genommen oder im Sommer von badenden Menschenmassen überfallen. Die Natur hat dort keine Chance. Doch der im Film gezeigte Baggersee ist etwas Besonderes: Er wurde im Laufe der Jahre einfach vergessen, nur selten finden Menschen hierhin. Der Film zeigt, welche Chancen für die Natur ehemalige Kiesgruben bieten. Aber auch die Gefahren, die diesem ökologischen Wunder ein rasches Ende machen können. Mehr als eineinhalb Jahre drehte der Straßburger Biologieprofessor und Unterwasserfilmer Serge Dumont an dieser Naturdokumentation.
Entstanden sind einzigartige Aufnahmen, wie man sie an einem Ort wie einem Baggersee nicht erwartet. Einblicke in eine Welt voller Überraschungen und Geheimnisse.
Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch mit Arte- France Redakteurin Christine Reisen.

Mehr in dieser Kategorie: Hauptfilm »